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Archive for September 2016

Kochkurs für Grundschüler im Hirschen

Am 28. Juni 2016 hatten wir ganz besonderen Besuch… eine Gruppe von Grundschülern durfte in unserer Küche ein kleines Drei-Gänge-Menü kochen.

Anbei der sehr süße Erfahrungsbericht:

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Freiburg ist eine grüne Stadt. Alljährlich können sich Tausende von Touristen davon überzeugen, wenn sie vom Schloßbergturm oder vom „Kanonenplatz“ auf dem Schloßberg über die Stadt blicken. Die heimischen Bürgerinnen und Bürger kennen die Qualität ihrer durchgrünten Stadt schon lange und wissen diese zu schätzen. Wie grüne Adern durchziehen baumbestandene Straßen die Stadtquartiere. Viele grüne Inseln sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und laden zum Flanieren und Verweilen ein.

Zur Zeit der Stadtgründung im Jahr 1120 waren keine Grünflächen vorgesehen. Der begrenzte Raum innerhalb der Stadtmauer wurde für Häuser, Straßen und Plätze gebraucht. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann die Stadt über ihre historischen Grenzen hinaus zu wachsen und die Stadtplaner jener Zeit fanden auch Platz für Grünflächen und Parkanlagen. Historisch bedingt liegen die ältesten öffentlichen Parkanlagen Freiburgs am Rande der Altstadt, nicht selten auf den Trümmern, der vom französischen Baumeister Vauban errichteten Befestigungsanlagen, die vor dem Abzug der französischen Truppen im Jahr 1744 geschleift wurden. Auf den dadurch entstandenen Hügeln wurden zunächst Obstanlagen, später auch Reben angepflanzt.

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden auf diesen Flächen Parkanlagen. Aus dieser Zeit stammen der Colombipark, der Stadtgarten, die sog. Hochallee bei der Universitätsmensa oder der Wallgraben am Greiffeneggring.

Zunächst entwickelte sich die Stadt nach Norden, wie es der Plan des damaligen Stadtbaumeisters Arnold vorsah. Die aufblühende Stadt verlangte aber nach mehr Wohn- und Gewerbeflächen. Die Entwicklung erfaßte auch den Westen und Süden der Stadt. Es entstanden weitere Parks wie der Stühlinger Kirchplatz vor der Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Stühlinger. Die zwei Türme der Kirche sind von der Bertoldstraße aus schon von weitem zu sehen. An der Dreisam wurden die Uferbereiche gärtnerisch gestaltet und mit Baumreihen bepflanzt. Es entstand die Dreisamuferanlage (heute: Schreiberanlage).

Zu Beginn des 20. Jahrhundert bemühte sich insbesondere der ehrenwerte Oberbürgermeister Winterer um die Schaffung von Parkanlagen. In dieser Zeit wurde vor allem der Schloßberg mit einem ausgedehnten Wegesystem erschlossen und auf den Ruinen der ehemaligen Vauban`schen Festungsanlage zum Park umgestaltet. Es gibt nirgends einen schöneren Ausblick über die Stadt als vom Schloßberg aus. Es entstanden aber auch weitere schöne Parks wie der Möslepark mit seinem ausgedehnten, lichten Eichenbestand und die Grünanlage um den Waldsee, die wegen der bewirteten Uferterrasse und der schattigen Waldrandlage vor allem im Sommer viele Besucher anlockt.

Die großen Parkanlagen moderner Prägung entstanden aber erst mit der vehementen Ausdehnung der Stadt nach Westen. Ab den 60er bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden große Siedlungsareale in den Stadtteilen Landwasser, Weingarten und Betzenhausen mit den damals typischen Wohnblöcken und Hochhäusern erschlossen. Es entstanden weitläufige Anlagen wie der Dietenbachpark, die Joseph-Brandel-Anlage und die Grünanlage um den Moosweiher am nord-westlichen Stadtrand. Am bekanntesten ist aber der Seepark, der aus der überaus erfolgreichen Landesgartenschau von 1986 entstanden ist. Viele Elemente der damaligen Gartenschau, wie z.B. der ganz aus Holz errichtete Aussichtsturm, die schwimmende, sog. Pontonbrücke oder der Rosengarten sind heute noch Bestandteile des Parks. Auch die Ökostation mit ihren Gartenanlagen ist weit über die Grenzen Freiburgs hinaus bekannt.

In den 90er Jahren wurden die Stadtgrenzen wieder zu eng und es wurden zwei neue Stadtteile gegründet, das Rieselfeld im Westen und der Stadtteil Vauban im Bereich der ehemaligen französischen Kaserne an der südlichen Gemarkungsgrenze. Auf der Grundlage moderner Bebauungspläne wurde eine intensive Durchgrünung mit sog. Grünspangen und Grünkeilen vorgenommen, in die meist Spielplätze integriert sind. Diese Anlagen haben ihre Reifephase noch nicht erreicht und stehen noch in der Entwicklung. Aufgrund ihrer Vielfältigkeit in Struktur und Gestaltung stehen sie aber in ihrer Beliebtheit den „etablierten“ Parks in nichts nach.

Quelle: http://www.freiburg.deRadler im Grünen

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